Grundsätzlich gilt: jeder Honig ist einzigartig! Man unterscheidet verschiedene Sorten an Hand von Herkunft, Geschmack, Farbe und Gewinnungsarten. Auch die Bienen tragen einen wesentlichen Teil zur Art des Honigs bei. So ist die Honigernte jedes Jahr unterschiedlich.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Honig:

Blütenhonig wird aus dem Blütennektar gewonnen. Die süsse Flüssigkeit sammelt sich im Nektarkelch und Bienen und andere Insekten werden dadurch vom Duft angezogen. In der Farbe ist dieser Honig hellgelb und hat einen milden Geschmack.

Honigtauhonig wird aus Honigtau gewonnen. Dieser bildet sich beispielsweise von Blattläusen. Diese ernähren sich vom Saft der Pflanze und scheiden überschüssige Flüssigkeit von Honigtau wieder aus. Dadurch bildet sich ein klebriger Film auf den Blättern, welchen die Bienen dann aufsaugen. In der Farbe ist dieser Honig eher dunkel und hat einen würzig-herben Geschmack.

Gerade beim Blütenhonig gibt es eine Unmenge an verschiedenen Honigsorten. Einer der bekanntesten ist wohl der Akazienhonig, aber es gibt unter anderem auch Rapshonig, Löwenzahnhonig, Sonnenblumenhonig, Buchweizenhonig und noch viele mehr. Dabei wird das Aroma des Honigs durch den Nektar einer Massentracht dominiert, wobei aber auch Beitrachten eine besondere Note verleihen können. Beim Honig aus Honigtau unterscheidet man den Waldhonig, Blatthonig und Tannenhonig. Imker können übrigens nur bedingt Einfluss darauf nehmen, wo und was die Bienenvölker eintragen. Aber so kann man sie beispielsweise an gewisse Standorte transportieren.

Wusstest du, dass es auch in den Schweizer Städten Bienenzuchten gibt? Diesen Trend nennt man «Urban Beekeeping». Qualitativ ist Stadthonig oftmals besser als Land- oder Waldhonig, da die Bienen durch Parks oder bepflanzte Balkone das ganze Jahr durch eine breite Auswahl von Blüten vorfinden. Auch wegen den Abgasen und sonstigen Verunreinigungen musst du dir keine Sorgen machen – diese werden von den Bienen mühelos gefiltert. Falls auch du ein Insektenhotel bauen möchtest – auf dem Land oder in der Stadt – lese dazu unseren Blogeintrag. Das wird dir zwar keinen Honig einbringen, aber sonst ganz viel Freude. 

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